Bank of Scotland senkt Zinsen auf Tagesgeld
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Anstelle der sehr guten 2,5 Prozent Zinsen auf täglich kündbare Einlagen (Tagesgeld), gewährt die Bank of Scotland für das hauseigene Tagesgeldkonto ab 10. November nur noch gute 2,3 Prozent Zinsen. Nachdem zuletzt einige Banken, wie z.B. BMW Bank oder auch ING DiBa moderate Zinsanhebungen vorgenommen hatten, erstaunt diese Zinssenkung der schottischen Bank ein wenig. Allerdings muss man an dieser Stelle festhalten, dass auch der neue Zinssatz von 2,3 Prozent immer noch weit oberhalb des durchschnittlichen Tagesgeld- und Festgeldzinssatzes liegt und damit alles andere als ein schlechtes Angebt darstellt.
Nach wie vor kritisch sehen Fachleute allerdings die beschränkte Einlagensicherung des britischen Bankhauses, welches nicht der Deutschen Einlagensicherung angehört und entsprechend keine unbegrenzte Sicherung der Einlagen vorweisen kann. In Anbetracht der aktuellen Insolvenz des US-Amerikanischen Bankhauses CIT, zeigt sich allerdings, dass viele Anleger und Investoren mittlerweile gelassener auf die Gefahren des Bankenzusammenbruches reagieren. Wo Lehman Brothers noch als Bedrohung des weltweiten Finanzsystems gesehen wurde ist mittlerweile die Einsicht eingekehrt, dass eine geordnete Abwicklung eines Unternehmens durchaus belastend für die Wirtschaft ist, aber eben nicht deren Untergang bedeuten wird.