Bank of Scotland senkt Zinsen auf 2,5%

Donnerstag, August 20, 2009
By admin

Lange Wochen führte das Tagesgeldkonto der Bank of Scotland die Liste der bestverzinsten Tagesgeldkonten an. Mit der jetzt durchgeführten Zinssenkung von 3 % auf jetzt 2,5 % gibt die Bank die  Spitzenposition auf und reiht sich in der oberen Spitze der Mitbewerberangebote ein und steht jetzt mit den Angeboten von z.B. NIBC Direct (2,6% Zinsen), SKG Bank (2,55 % Zinsen) und 1822direkt (2,75 Prozent Zinsen) in direkter Konkurrenz. Ob dieses insgesamt optisch eher maue Angebot reichen der verschiedenen Banken reichen wird um neue Kunden für Tagesgeldkonten im Allgemeinen zu finden bleibt schwer einzuschätzen.

Leichter fällt die Annahme, dass die Bank of Scotland, gegen die beiden irgendwie dem Sparkassenverbund (jaja) angehörigen Banken 1822direkt und SKG an Boden verlieren wird. Der Grund ist so einfach wie die Einlagensicherung in voller Höhe typisch Deutsch ist: Während die Bank of Scotland lediglich 50.000 Britsche Pfund absichert, sichern die beiden Deutschen Banken Einlagen in vollem Umfang, egal wie viel Geld ein Kunde dort angelegt hat, sowas zieht bei Deutschen Sparern – umso mehr, wenn der Zinssatz sehr sehr ähnlich ist.

Einlagensicherung 1822direkt und SKG Bank

Schneller Blick auf das Thema Einlagensicherung. Die 1822direkt ist als Onlinebank Tochter der Frankfurter Sparkasse entsprechend über die Anteilseigner Stadt Frankfurt und Sparkassenverbund gesichert. Die SKG Bank gehört zur DKB (Deutsche Kreditbank) welche Tochter der Bayerischen Landesbank ist, die bereits als systemrelevant eingestuft wurde und diverse staatliche Bürgschaften erhalten hat. Mit diesem Maß an Einlagensicherung kann keine NIBC direct und keine Bank of Scotland mithalten – aber das möchte man dort vielleicht auch gar nicht.

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